Bariumkarbonat

Artikel-Nr. 403 D1
In Massen: dient Bariumkarbonat zur chemischen Bindung löslicher Sulfate. Durch Bildung von schwerlöslichem Bariumsulfat werden Verfärbungen (Ausblühungen) verhindert. In Glasuren: wird in Steinzeugglasuren verwendet, um mit Barium die Basenseite der Glasur zu variieren. In geringen
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Beschreibung
In Massen: dient Bariumkarbonat zur chemischen Bindung löslicher Sulfate. Durch Bildung von schwerlöslichem Bariumsulfat werden Verfärbungen (Ausblühungen) verhindert.
In Glasuren: wird in Steinzeugglasuren verwendet, um mit Barium die Basenseite der Glasur zu variieren. In geringen Konzentrationen wirkt es glanzerhöhend und als Flussmittel. Kann Blei oberhalb 1100°C teilweise oder ganz ersetzen. Vermindert die Haarrissgefahr und die Bleilöslichkeit auch bei niedrig schmelzenden Glasuren.

Im allgemeinen besitzen Bariumglasuren eine hohe Lichtbrechung und Transparenz, also Leuchtkraft und Durchsichtigkeit, was für Unterglasurfarben sehr wichtig ist. Bei Zusätzen über 25% wirkt Barium als Mattierungsmittel und ergibt mit Zinkoxid und Strontiumkarbonat schöne Kristallglasuren.
Brenntemperatur 1100-1300°C.
Bariumkarbonat kann in Glasuren durch Bariumsulfat ersetzt werden.

Zur Beachtung
Bariumkarbonat ist in Wasser nur bedingt löslich, dagegen löslich in Säuren. Es entstehen Kohlendioxid und wasserlösliche Bariumverbindungen.
Diese wasserlöslichen Verbindungen sind giftig. Ausserdem wirkt Bariumkarbonat giftig, wenn es in den Magen gelangt, da es dort durch die Magensäure aufgelöst wird.
Spezifikationen
Kennzeichnung
Exclamation Mark
Gefahrenhinweise  
H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
P270 Bei Verwendung dieses Produkts nicht essen, trinken oder rauchen.
P301+P312 BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/… anrufen.
Achtung
Enthält Bariumkarbonat
H302     Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

Chemische Angaben
Keramische Formel: BaO x CO2 =  BaCO3              
Molekulargewicht: 197
Zersetzungstemperatur: ca. 1400°C

Analyse
BaO:   77,7 %
CO2:   22,3 %
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